Ausgeliefert an einen echten Kunden, im täglichen Einsatz — kein Labor, kein Prototyp: nu:expert für PHIplan, gebaut mit Claude Code.
Anfang Februar 2026 stand der erste Commit für diese Version von nu:expert. Am Ostersonntag, dem 5. April 2026, lief sie produktiv bei PHIplan — inklusive Datenmigration und einer Reihe zusätzlicher fachlicher Anforderungen, die im Projektverlauf dazukamen. Ein einmaliges Großereignis war das nicht: Für nu:expert liefern wir regelmäßig aus, davor wie danach.
nu:expert ist unsere Branchenlösung für Ingenieurbüros im Brandschutz — für Projekte und die kaufmännische Abwicklung von Angebot bis Rechnung. Für PHIplan in Bayern arbeiten wir seit 2014 — zunächst als PHIsys, seit 2019 als nu:expert. Diese zwölf Jahre gewachsene Fachtiefe ist der Grund, warum diese neue Version kein triviales Neubauen war.
Wir haben dafür kein Allzweck-Werkzeug eingesetzt, sondern ein Team spezialisierter KI-Agenten mit klar getrennten Rollen aufgebaut — für Anforderungen, Umsetzung, Test und Review jeweils eigen besetzt. Angebunden ist dieses Team an unser Azure DevOps: Anforderungen und Stories bleiben die führende Quelle, die Agenten arbeiten entlang dieser Vorgaben, und jedes Ergebnis landet nachvollziehbar am jeweiligen Vorgang.
Feste Qualitätstore sorgen dafür, dass nichts als fertig gilt ohne Commit, Testlauf und Prüfung durch eine zweite, unabhängige Instanz. Diese Auslieferung war die erste echte Bewährungsprobe für diese Aufstellung — nicht im Labor, sondern an Software, die ein Kunde jeden Tag benutzt.
Das sind Erfahrungswerte aus diesem Projekt — keine Studie, kein Benchmark, keine Branchenzahl. Aber sie sind der eigentliche Kern dieses Impulses. Vor Claude Code lag unsere Aufwandsverteilung bei einem Projekt dieser Größenordnung grob bei 10 % Konzept, 80 % Entwicklung, 10 % Test. Bei der aktuellen Version sah das anders aus: rund 30 % Konzept, 10 % Entwicklung, 60 % Test und Verifikation. Subjektiv war das Gesamttempo dabei etwa doppelt so hoch wie zuvor.
Vor Claude Code
Mit Claude Code
Erfahrungswerte aus diesem Projekt — keine Messung.
Drei Konsequenzen daraus sind uns wichtiger als die Prozentzahlen selbst:
Coding ist nicht mehr der langsame Teil der Arbeit. Eine unklare Anforderung kostet heute mehr als früher — weil die Umsetzung nicht mehr langsam genug ist, um Unklarheiten unterwegs zu kaschieren.
60 % Testanteil ist kein Ballast. Dort findet die eigentliche Verifikation von KI-erzeugtem Code statt. Wer diese Disziplin nicht konsequent aufbaut, bekommt Tempo ohne Sicherheit.
Fertig zählt bei uns nur mit Commit, Testlauf und einer echten Prüfung am laufenden System — nie mit der bloßen Aussage, etwas sei erledigt. Das ist eine organisatorische Antwort, kein Werkzeug-Thema.
Wenn Sie wissen wollen, was eine solche Verschiebung von Entwicklung zu Konzept und Test für Ihr eigenes Projekt bedeuten würde, schreiben Sie uns.
hello@nu-version.ai